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Ist der US-amerikanische Immobilienmarkt tot?
Nicht für Europäer!

Verschärfte Hypothekenbedingungen machen es schwieriger für den durchschnittlichen US Bürger Immobilien zu erwerben. Die Preise sind niedriger als noch vor zwei Jahren und das Angebot an erhältlichen Immobilien gross. Bauträger locken mit günstigen Konditionen um Neubauprojekte an den Mann zu bringen. Gibt es Gewinner in der US-amerikanischen Immobilienkrise?

Laut Aussage von Malte Strauss, Koordinator der Arbeitsgruppe Deutscher Makler in den USA, sind es die Europäischen Investoren, die hier grosses Potential sehen und  den günstigen Zeitpunkt für einen Neuanstieg nutzen. Der schwache Dollar und das gegenwärtig niedrigere Preisniveau haben die europäische Kaufkraft in manchen US Metropolen nahezu verdoppelt. Da ist es nicht verwundernswert dass Deutsche, Österreicher und Schweizer verstärkt in der Neuen Welt investieren.  Besonders beliebt sind Ferienwohnungen in den Sonnenstaaten im Süden der USA wie auch komerzielle Beteiligungen an Büroflächen und Industrieanlagen. Immobilienmakler Strauss bescheinigt, dass die Finanzierungsmöglichkeiten für beide Marktsegmente sich in den letzten 24 Monaten reduziert haben und dass Kaufkräftige Euro-Kunden hier für eine willkommene Finanzspritze sorgen.

 

Der Abverkauf von bestehenden Wohnimmobilien ist im Februar angestiegen und befindet sich in einem relativ stabilen Rahmen, laut Auskunft der National Association of Realtors. (Berufsvereinigung der Immobilienmakler in den USA)

 

Der Verkauf von bereits existierenden Immobilien einschließlich freistehender Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen stieg um 2.9 % im Vergleich zum Vormonat. Allerdings sind die Zahlen immer noch 23.8 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis in gleichen Zeitraum.

 

Lawrence Yun, Wirtschaftexperte der Maklervereinigung NAR bestätigt dass der Zuwachs vielversprechend ist, allerdings erwartet er nicht dass der Markt nennenswert zulegt bis zur zweiten Jahreshälfte 2008. Allerdings wertet er den Zuwachs als ein Zeichen dass der Markt sich momentan stabilisiert. Hauskäufer nutzen die erhöhten Maximalbeträge von staatlichen und auf konventionellen Hypotheken und erzeugen eine höhere Nachfrage. Während das Inventar and erhältlichen Immobilien langsam abgebaut wird sollte sich in vielen lokalen Märkten im Laufe diesen Jahres die Preisentwicklung ins Positive wandeln.

 

Der Mittelwert von Wohneigentum für alle verschiedenen Typen lag bei US$ 195.900 im Februar. Das ist 8.2 % niedriger als noch vor einem Jahr als der mittlere Verkaufspreis bei $ 213.500 lag. Da die Verlangsamung der Verkaufsaktivitäten sich in hochpreisigen Lagen stärker auswirkte, hat sich der Mittelwert wegen der schleppenden Aktivitäten in teuren Märkten nach unten korrigiert.

 

Die Preisentwicklung in Ballungsgebieten gibt da einen besseren Einblick in die die Marktenwicklung. Jüngste Markterhebungen zeigen etwa die Hälfte der Ballungsgebiete mit einem Anstieg an Immobilienpreisen. Gesundes Wachstum ist in Oklahoma City und Trenton, NJ zu vermelden. In anderen Märkten wie Sacramento hat der rapide Preisverfall Käufer nun zu dem Wiedereinstieg bewegt. Verkaufszahlen sind da im Anstieg. Yun bescheinigt das „das Verhältnis von Eigenheimpreisen, Hypothekenzins und Durchschnittseinkommen sich verbessert hat und an einem Punkt angelangt ist, wo Interessenten ernsthaft über eine Kaufentscheidung nachdenken.

 

Nach Angaben von Freddie Mac (einer regierungsnahen Finanzinstitution) ist der durchschnittliche Zinssatz bei Festzinshypotheken mit 30 Jahre Laufzeit von 5,76% im Januar auf 5,92% im Februar 2008 angestiegen. Vor einem Jahr wurde die Zinsrate 6.29 % für den Monat Februar notiert.

 

Wie schnell sich der Immobilienmarkt erholt, bleibt abzuwarten. Da hängt es davon ab, wie die Präsidentschaftswahlen im Dezember 2008 ausfallen und wie sich die Konjunktur und die Hypothekenzinsen entwickeln. „Eines steht fest“ attestiert der in Florida ansässige Immobilienfachman Strauss, „Immobilienwerte haben sich in der Vergangenheit langfristig immer nach oben bewegt. Da wird die gegenwärtige Talsohle auch nichts dran ändern. Ich verkaufe mein Haus jedenfalls nicht! Eher kauf ich ein paar mehr.“

 

Quelle: Arbeitsgruppe Deutschsprachiger Immobilienmakler in den USA, www.usa-immobilienmakler.com

Malte Strauss

Fotos

Pressemitteilung 9. April, 2008

Verwendung kostenfrei mit der Bitte um Belegmuster via Fax oder Email

Fax: 001-407-650-2769 / Email: mstrauss@cfl.rr.com

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Immobilienmakler Helene und Malte Strauss posieren vor einem verkauften Einfamilienhaus in Orlando Florida.

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Florida Luxusimmobilie in Baldwin Park. Dieses Luxusanwesen ist für 5,24 Millionen zum Verkauf angeboten. (Photo: Everett & Soule')

Weitere hochauflösende Fotos zu diesem Objekt können unter

http://www.twshowhome.com/gallery.asp

heruntergeladen werden. Bitte um Quellenangabe (Foto: Everett & Soule')  Danke

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Dieses Ferienhaus in Kissimmee Florida verkaufte sich im November 2006 noch für 385.000 US Dollars.  Vergleichbare Häuser in der gleichen Nachbarschaft mit 4 Schlafzimmern, 3 Badezimmern und privatem Pool sind jetzt für $ 260.000 bis $ 290.000 zu haben. (Umgerechnet sind das etwa 165.000 bis 185.000 Euro)

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